Verteidigungskredit, A3, 420 x 297 mm
Die Verteidigungsanleihe war ein Anleiheprogramm, das die schwedische Regierung in den Jahren 1940–1942 dreimal auflegte, um die Bevölkerung zum Kauf von Staatsanleihen zu animieren. Mit dem Geld wurde die schwedische Verteidigung modernisiert.
Die Nordic Company, NK, in Stockholm hatte zu dieser Zeit 2.000 Mitarbeiter. Einer von ihnen, Manne Lindgren, hielt eine Rede vor den Mitarbeitern, um sie zum Kauf von Anleihen zu bewegen.
„Für die Verteidigung Schwedens wird hiermit ein Verteidigungsdarlehen des schwedischen Staates zur Deckung der Ausgaben für die Verteidigungsbereitschaft des Landes vorgelegt. Unsere Truppen werden ausgerüstet und instand gehalten. Waffen und andere Verteidigungsgüter müssen in größerem Umfang beschafft werden. Es wurde wiederholt erklärt, dass hierfür eine sehr hohe Kreditaufnahme erforderlich ist.“
Für die nächsten Monate werden 500 Millionen Kronen benötigt. Schwedische Frauen und Männer! Unsere Verteidigung braucht Ihre finanzielle Unterstützung.Schweden bedroht niemanden. Doch wir wollen unser Wertvollstes schützen: unsere Heimat, unsere angestammte Freiheit, unser Selbstbestimmungsrecht, unsere Kultur – Frucht jahrtausendelanger Pflege –, unsere Sprache, unsere Häuser, unsere Kinder und unsere Zukunft. Jeder sollte es als zwingende Pflicht empfinden, sich nach seinen Möglichkeiten an dem nun angebotenen Verteidigungskredit zu beteiligen.
„Dieser Appell ergeht im ganzen Land. Möge er als Weckruf und Aufruf zu gemeinsamem Handeln dienen.“Die Bevölkerung kaufte Anleihen im Wert von fast 2,5 Milliarden Kronen, eine dringend benötigte Ergänzung zur Wiederbewaffnung der damals vernachlässigten schwedischen Verteidigung.


